Die Bewerbung als Verwaltungsfachangestellter / Verwaltungswirt: Zeugnisse und Nachweise

Welche Zeugnisse und Nachweise gehören zur Bewerbung als Verwaltungsfachangestellter / Verwaltungswirt?

Der Inhalt von Anschreiben und Lebenslauf liegt in Ihren Händen. Was in Zeugnissen steht, nicht. Gerade deshalb sind solche Belege für jede Behörde entscheidende Indizien bei der Bewerberauswahl.

Schul- und Ausbildungszeugnisse

Schulzeugnisse belegen Fähigkeiten in berufsrelevanten Fächern wie Deutsch und Mathematik; Praktikums- und (eventuelle) Ausbildungsbeurteilungen geben Auskunft über praktische Berufserfahrungen und soziale Kompetenzen. Grundsätzlich sollte jede wichtige Angabe im Lebenslauf durch den entsprechenden Nachweis untermauert werden, Dokumente zu Schule und Beruf sind schlicht obligatorisch.

Welche Unterlagen Sie außerdem noch in die Mappe legen sollten, hängt ein Stück weit von der Stelle ab: Fortbildungen belegen zwar immer Engagement, sind jedoch eher mit direktem Berufsbezug interessant. Nebenjobs braucht man nur dann zu dokumentieren, wenn die Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Jobwunsch stehen, besondere berufliche Einsatzbereitschaft beweisen oder ärgerliche Lücken im Lebenslauf füllen.

Sonstige Nachweise

Erkundigen Sie sich, welche weiteren Nachweise Ihre Einstellungsbehörde von Ihnen sehen will. Minderjährige Bewerber brauchen in der Regel eine Einverständniserklärung ihres gesetzlichen Vertreters, Schwerbehinderte sollten ihren Behindertenausweis mitschicken. Legen Sie Zertifikate über Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse und andere weiterbildende Seminare – bei, wenn sie für die Einstiegsposition relevant sind.

Buchtipp

Die Bewerbung zur Ausbildung im öffentlichen Dienst (Verwaltung)

Auswahlverfahren im nichttechnischen Dienst: Bewerbung, Einstellungstest, Vorstellungsgespräch, Assessment Center

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