Deine Vorbereitung auf den BaPsy-DGPs
Lernplan & Tipps für den Test
Der BaPsy-DGPs prüft vor allem Fähigkeiten und weniger Wissen. Heißt das, dass Lernen nichts bringt? Ganz im Gegenteil. Die meisten Aufgabentypen lassen sich gut trainieren, und wer die Abläufe kennt, verliert am Testtag keine wertvolle Zeit.
BaPsy-DGPs Vorbereitung: Das Wichtigste in Kürze
- Plane mindestens zwei bis drei Monate Vorbereitung ein, ideal sind drei bis sechs Monate.
- Lerne lieber regelmäßig in kurzen Einheiten als kurz vor dem Test im Schnelldurchlauf.
- Trainiere alle sechs Untertests, auch die, die dir leichtfallen.
- Kopfrechnen ist Pflicht, denn ein Taschenrechner ist nicht erlaubt.
- Mache mehrere komplette Probe-Tests unter echten Bedingungen: drei Stunden, ohne Pause.
Wann solltest du mit der Vorbereitung anfangen?
Das hängt von deiner Ausgangslage und deinem Alltag ab. Wer gerade in der Abiphase steckt oder Vollzeit arbeitet, braucht mehr Vorlauf. In Erfahrungsberichten reicht die Spanne von wenigen Wochen bis zu sechs Monaten. Als Faustregel gilt: Je früher du anfängst, desto entspannter kannst du lernen. Für den Termin im Mai bietet sich ein Start im Winter an. Wer im November schreibt, sollte spätestens im Spätsommer beginnen.
Dein Lernplan in vier Phasen
Phase 1: Überblick verschaffen (1 bis 2 Wochen)
Mache einen ersten Probe-Test, um deinen Stand zu ermitteln. So erkennst du schnell, wo deine Stärken und Schwächen liegen. Lass dich von einem schwachen Ergebnis nicht entmutigen, das ist am Anfang völlig normal.
Phase 2: Grundlagen schaffen (3 bis 6 Wochen)
Arbeite gezielt an deinen Schwächen. Wiederhole den Mathe-Stoff aus der Oberstufe und lerne die typischen Regeln im figuralen und verbalen Schlussfolgern kennen. Gerade im figuralen Teil wiederholen sich die Muster, und wer sie kennt, löst die Aufgaben deutlich schneller.
Phase 3: Tempo trainieren (3 bis 4 Wochen)
Jetzt geht es um Geschwindigkeit. Übe jeden Untertest mit dem echten Zeitlimit. Beim numerischen Schlussfolgern hast du zum Beispiel nur 18 Minuten für 20 Aufgaben.
Phase 4: Den Ernstfall simulieren (2 bis 4 Wochen)
Mache regelmäßig komplette Testsimulationen, am besten einmal pro Woche. Handy weg, Stoppuhr an, keine Pause. So gewöhnst du dich an die Länge und lernst, deine Konzentration drei Stunden lang zu halten.
Tipps für die einzelnen Untertests
- Mathematik: Frische Ableitungen, Vektoren und Wahrscheinlichkeitsrechnung auf. Übe alles ohne Taschenrechner.
- Numerisches Schlussfolgern: Trainiere Kopfrechnen und Überschlagsrechnungen. Runden spart hier viel Zeit.
- Verbales Schlussfolgern: Mache dich mit logischen Verknüpfungen wie „und“, „oder“ und „genau dann, wenn“ vertraut.
- Figurales Schlussfolgern: Präge dir die typischen Regeln wie Addition, Subtraktion und Drehung ein.
- Psychologieverständnis: Lies regelmäßig populärwissenschaftliche und wissenschaftliche Texte auf Deutsch und Englisch. Übe besonders Texte mit Tabellen und Statistiken.
Strategien gegen Zeitdruck
Der größte Gegner im BaPsy ist die Uhr. Diese Strategien helfen dir:
- Setze dir eine Zeitgrenze pro Aufgabe. Wenn du nach etwa einer Minute nicht weiterkommst, markiere die Aufgabe und blättere weiter zur nächsten.
- Bearbeite zuerst die leichten Aufgaben. Kehre am Ende des Abschnitts zu den schwierigen zurück, falls noch Zeit bleibt.
- Bleib im Hier und Jetzt. Lass dich von einem schlechten Abschnitt nicht verunsichern. Jeder Untertest ist ein Neustart.
Was dir am Testtag hilft
Auch die beste Vorbereitung bringt wenig, wenn am Testtag alles schiefläuft. Iss vorher ordentlich, nimm Wasser und einen kleinen Snack wie Traubenzucker mit und plane genug Zeit für die Anreise ein. Denke an deinen Ausweis, die Eintrittskarte und mehrere Bleistifte für den Antwortbogen.
