Erfahrungen: Auswahlverfahren für
Diplom-Verwaltungswirte (FH)

Finja hat sich Ihren Traum von der Ausbildung bei einem Statistischen Landesamt erfüllt: Heute studiert sie dort dual und ist Beamten-Anwärterin im gehobenen Dienst.

Ich freue mich, dass ich euch von meinem Auswahlverfahren erzählen kann. Vielleicht helfen euch meine Erfahrungen, euch auf euer Auswahlverfahren vorzubereiten. Ich selbst bin damals nämlich erfolgreich gewesen: Heute absolviere ich ein duales Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH) im gehobenen Dienst bei einer Landesbehörde.

Das heißt, dass ich jetzt Beamten-Anwärterin bin – nach meinem Studium werde ich dann „richtig“ verbeamtet. Wahrscheinlich habe ich einen der unterschätztesten Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst: Ich arbeite in der Verwaltung eines Statistischen Landesamtes.

Krisensicherer Job: Beamtin als Diplom-Verwaltungswirtin

Zahlen und Daten – die Arbeit damit hat mir schon in meiner Schulzeit Spaß gemacht. Darum habe ich schon zu Beginn meiner Oberstufenzeit nach passenden Ausbildungen und Jobs gesucht. Meine Wunsch-Arbeitgeber waren von Anfang an das Statistische Bundesamt und die Statistischen Landesämter.

Letztlich habe ich dann dort ein duales Studium mit Schwerpunkt „öffentliche Verwaltung“ angefangen. Warum? Ich mag, dass ich als duale Studentin ein gutes, regelmäßiges Einkommen erziele. Außerdem werde ich nach meinem Studienabschluss als Beamtin auf Probe übernommen und später als Beamtin auf Lebenszeit einen krisensicheren Arbeitsplatz haben.

Das Auswahlverfahren: Schwerpunkt auf Mathe

Das Auswahlverfahren für mein duales Studium fand an zwei Tagen im Statistischen Landesamt statt. Der erste Teil des Auswahlverfahrens war ein schriftlicher Einstellungstest, der zweite ein Vorstellungsgespräch.

Der schriftliche Einstellungstest fing morgens um 8 Uhr an: Zusammen mit rund zwei Dutzend anderen Bewerbern wartete ich etwas aufgeregt auf den Startschuss des Prüfungsleiters. Im Test ging es um Rechtschreibung und Grammatik, um Allgemeinbildung und vor allem um Mathematik. Taschenrechner waren nicht erlaubt. Der Test dauerte 90 Minuten. Ich konnte in dieser Zeit nicht alle Aufgaben lösen.

Mathe-Aufgaben im Auswahlverfahren

  • Zahlenreihen vervollständigen
  • Grundrechenarten
  • Textaufgaben
  • Bruchrechnung
  • Zins- und Prozentrechnung
  • Einheiten umrechnen

Vorstellungsgespräch: Werdegang und Motivation

Offensichtlich war mein Ergebnis im schriftlichen Einstellungstest gut genug: Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zu diesem zweiten Teil des Auswahlverfahrens erschien ich zwei Wochen später wieder in der Behörde, der Termin war nachmittags um 14 Uhr.

Im Vorstellungsgespräch sprach ich mit zwei Prüfern über meinen schulischen Werdegang, meine berufliche Motivation und persönliche Interessen. Wir redeten über den Ausbildungsplatz und den Arbeitgeber. Und ich schwärmte auch ein wenig von meiner Neugier auf Statistiken.

Die Zusage zum Studienplatz erhielt ich einige Wochen nach dem Vorstellungsgespräch – geschafft. Ich wünsche euch für eure Bewerbung und euer Auswahlverfahren viel Erfolg!



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