Erfahrungen: Einstellungstest
für Verwaltungswirte (Beamten-Ausbildung)

Nach ihrem Abitur hat sich Saskia für eine Karriere als Beamtin im mittleren Dienst entschieden. Heute ist sie Beamtenanwärterin. Hier erzählt sie von den Tücken des Einstellungstests.

„Wer wählt den Bundespräsidenten?“, wahrscheinlich ist das eine jener Fragen, die einem einfallen, wenn man an einen Einstellungstest denkt. Allerdings war der Einstellungstest für Verwaltungswirte dann doch noch etwas schwieriger.

Inzwischen absolviere ich die dreijährige Laufbahn-Ausbildung zur Verwaltungswirtin im mittleren Dienst im Bereich der Bundesverwaltung. Das heißt: Zurzeit bin ich Beamtenanwärterin – nach meiner Ausbildung werde ich Beamtin auf Probe sein und irgendwann Beamtin auf Lebenszeit.

Motivation: Warum Verwaltungswirtin werden?

Die Idee, Beamtin zu werden, ist mir während der Oberstufe gekommen: Ich wollte nach dem Abitur nämlich auf gar keinen Fall studieren. Eine gewöhnliche Berufsausbildung hat mich eher weniger interessiert. Ich war mir unsicher. Darum habe ich mich zunächst für ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Verein entschieden. Dort habe ich im Büro ausgeholfen.

Damals habe ich schnell gemerkt, dass ich relativ hohe Ansprüche an meinen Job habe: Ich will einen sicheren Arbeitsplatz haben und für meine Arbeit fair bezahlt werden. Und es sollte etwas Sinnvolles sein, was gesellschaftlich gesehen auch etwas bringt. Um es kurz zu machen: Eine Beamten-Laufbahn passt dazu schon ganz gut!

Einstellungstest für Verwaltungswirte

Der Einstellungstest fand einige Monate vor dem Einstellungstermin statt, einige Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Er dauerte rund sechs Stunden lang. Dabei musste ich zwei Hürden nehmen: einen schriftlichen Einstellungstest und ein Vorstellungsgespräch.

Schriftlicher Einstellungstest

Im schriftlichen Test habe ich Aufgaben zu Rechtschreibung und Grammatik gelöst, unter anderem Prozente und Zinsen ausgerechnet und Fragen zur Allgemeinbildung beantwortet. Wirklich tückisch waren die Matheaufgaben: Taschenrechner waren dummerweise nicht erlaubt. Im Nachhinein hätte ich die eine oder andere Matheaufgabe gründlicher zu Hause üben sollen.

Vorstellungsgespräch

Mein Tipp für euch: Bereitet euch unbedingt auf euren Einstellungstest vor. Überlegt euch lieber vorher, was ihr im Vorstellungsgespräch auf mögliche Fragen antworten wollt. Informiert euch dazu auch noch über euren späteren Arbeitgeber und über eure zukünftigen Aufgaben. Ich habe die Gelegenheit genutzt und Verschiedenes über mich erzählt: Themen waren beispielsweise meine Schulzeit, mein Freiwilliges Soziales Jahr und meine Interessen.

Ach ja, die richtige Antwort auf die Frage zur Bundespräsidenten-Wahl ist übrigens: Die Bundesversammlung wählt sie oder ihn.



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