Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Öffentlicher Dienst-Abkürzungen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist eine Förder- und Entwicklungsbank in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. An ihrem Grundkapital sind der Bund mit 80 Prozent und die Länder mit 20 Prozent beteiligt. Im staatlichen Auftrag fördert sie unter anderem Mittelstand, Existenzgründungen, Wohnungsbau, Klimaschutz, Infrastruktur, Innovation und Bildung. Auch Kommunen und andere öffentliche Einrichtungen können für bestimmte Investitionen Finanzierungen der KfW erhalten. Über ihre Entwicklungsbank und Unternehmen der KfW Bankengruppe ist sie außerdem in der Entwicklungszusammenarbeit sowie in der internationalen Projekt- und Exportfinanzierung tätig.
Die KfW ist keine gewöhnliche Geschäftsbank, denn sie besitzt keine Filialen und nimmt grundsätzlich keine Einlagen von Privatkunden entgegen. Einen KfW-Förderkredit beantragst du normalerweise über eine Bank oder einen anderen Finanzierungspartner, während bestimmte Zuschüsse direkt bei der KfW beantragt werden. Als Arbeitgeber bietet die KfW Tätigkeiten beispielsweise in Bankwirtschaft, Finanzierung, Volkswirtschaft, Informationstechnik, Recht, Risikomanagement und Verwaltung an. Einstiegsmöglichkeiten bestehen über Ausbildung, duales Studium, Praktikum, Werkstudententätigkeit, Traineeprogramm und Direkteinstieg. Obwohl die KfW öffentlich-rechtlich organisiert ist, handelt es sich nicht um eine klassische Behörde und eine Beschäftigung führt nicht automatisch in eine Beamtenlaufbahn.
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