Mittlerer nichttechnischer Verwaltungsdienst (mntD)
Öffentlicher Dienst-Abkürzungen
Der mittlere nichttechnische Verwaltungsdienst, kurz mntD, ist eine Beamtenlaufbahn für qualifizierte Verwaltungsaufgaben, wobei die Abkürzung nicht bei allen Behörden einheitlich verwendet wird. Typische Tätigkeiten sind die Bearbeitung von Anträgen, das Vorbereiten von Bescheiden sowie Aufgaben in Personal, Haushalt, Organisation und Bürgerberatung. „Nichttechnisch“ bedeutet, dass die Laufbahn keinen technischen oder ingenieurwissenschaftlichen Ausbildungsschwerpunkt hat. Für den Vorbereitungsdienst benötigst du beim Bund in der Regel einen mittleren Schulabschluss oder einen ersten Schulabschluss in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Zusätzlich müssen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen und die Anforderungen der jeweiligen Stellenausschreibung erfüllt sein.
Der Vorbereitungsdienst dauert beim Bund normalerweise zwei Jahre und verbindet fachtheoretischen Unterricht mit Praktika in verschiedenen Behörden. Während dieser Zeit bist du üblicherweise Beamtin oder Beamter auf Widerruf und erhältst Anwärterbezüge. Mit der bestandenen Laufbahnprüfung erwirbst du die Laufbahnbefähigung, eine anschließende Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Probe ist jedoch nicht automatisch garantiert. In den Ländern können andere Bezeichnungen wie Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt, oder zweite Qualifikationsebene verwendet werden. Der mntD ist außerdem von der tariflichen Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten abzugrenzen, auch wenn sich die späteren Aufgaben teilweise ähneln.
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