Personalmanagement (PM)
Öffentlicher Dienst-Abkürzungen
Personalmanagement, kurz PM, umfasst die planvolle Steuerung und Betreuung des Personals einer Behörde oder öffentlichen Einrichtung. Die Abkürzung PM ist nicht einheitlich festgelegt und kann in anderen Zusammenhängen auch für Projektmanagement stehen. Ziel des Personalmanagements ist es, geeignete Beschäftigte zu gewinnen, passend einzusetzen, weiterzuentwickeln und langfristig zu binden. Dazu gehören unter anderem Personalplanung, Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren, Personalbetreuung, Fortbildung und Gesundheitsmanagement. Dabei müssen beamtenrechtliche, tarifrechtliche, datenschutzrechtliche und personalvertretungsrechtliche Vorgaben beachtet werden.
Als Bewerber begegnet dir das Personalmanagement häufig bei der Stellensuche, im Auswahlverfahren und während der Einstellung. Nach deinem Einstieg bearbeitet der Personalbereich je nach Behördenstruktur beispielsweise Ernennungen, Arbeitsverträge, Versetzungen, Beurteilungen und Fortbildungsmaßnahmen. Personalmanagement ist weiter gefasst als Personalverwaltung, die sich vor allem mit administrativen Vorgängen und Personaldaten beschäftigt. Berufliche Einstiegsmöglichkeiten bestehen unter anderem mit einer Verwaltungsausbildung oder einem Studium in Public Management, Verwaltungswissenschaften, Betriebswirtschaft oder Recht. Welche Aufgaben eine PM-Stelle konkret übernimmt, hängt von der Größe und Organisation des jeweiligen öffentlichen Arbeitgebers ab.
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